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Georg Witte

Georg Witte beschäftigt sich im Rahmen des Projekts mit der Teilstudie „Form und Wirkung: Zum Verhältnis psychologischer und poetologischer Rhythmusforschung“.  Er hat in seinen bisherigen Arbeiten zur russischen Avantgarde vor allem über die Dynamisierung der Schriftfläche (2005, 2012) und Kinetographien (2004) in futuristischen und konstruktivistischen Büchern, über die Verbindungen von Dingästhetik und Bewegungsästhetik (2006, 2008), über die avantgardistische Konfrontation von Mimesis und Montage (2010b) und über die Begegnung empirisch-psychologischer und geisteswissenschaftlicher Wissenskulturen an der „Staatlichen Akademie der Kunstwissenschaften“ gearbeitet (2013). Als Vorarbeiten für die Studie „Form und Wirkung“ entstanden Vorträge über die Rhythmuskonzepte Andrej Belyjs und über die politische Wirkungsdimension des Rhythmus in der frühen Sowjetunion – im Spannungsfeld zwischen organisierender und disziplinierender Funktion einerseits, ekstatischen  und transgressiven Effekten andererseits. Außerdem hat sich Georg Witte mit Aspekten fiktionaler Zeiterfahrung um 1900 (2010a) auseinandergesetzt sowie den Begriff des „Utopischen“ in der Avantgarde kritisch reflektiert (2003). Einen weiteren Schwerpunkt seiner Forschungen bilden die postavantgardistischen Literatur- und Kunstströmungen in Russland seit 1960 (Schrift- und Stimmpraktiken des Samisdat, Konzeptualismus u.a.). Seit 2013 ist Georg Witte geschäftsführender Direktor des Peter-Szondi-Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, sowie Leiter der Abteilung „Kultur“ am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin.

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