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Elena Vogman

Elena Vogman promovierte über das „’Sinnliche Denken’: Ėjzenštejns exzentrische Methode“ im Juli 2016. Ein Hauptkapitel dieser Arbeit über Ėjzenštejns theoretisches Spätwerk Metod erforschte den Rhythmus und seine Intensitätseffekte sowie die rhythmische Vermittlung körperlicher und reflexiver Momente der Bildwahrnehmung. In einem Aufsatz über Ėjzenštejns Walt Disney-Studie hat sie die rhythmischen Dynamiken der Linie als Umrisszeichnung sowie ihre animistischen und totemistischen Implikationen erforscht. Elena Vogman hat sich im Rahmen ihres Promotionsstudiums im Exzellenzcluster „Languages of Emotion“ an der Freien Universität Berlin in mehreren öffentlichen Präsentationen und internen Workshops mit den Bedingungs-zusammenhängen von Emotionen und Rhythmus in anthropologisch-evolutionärer Perspektive auseinandergesetzt. Als assoziiertes Mitglied des Graduiertenkollegs „Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens“ an der Universität Potsdam arbeitete sie über die Rhythmizität des visuellen Denkens. In zwei weiteren Publikationen wurden anthropologische und medientheoretische Aspekte des Rhythmus im Kontext  ritualisierter Praktiken untersucht. Elena Vogman hat sich zudem bereits in zwei gemeinsam mit Georg Witte im Jahr 2013 und 2015 geleiteten Seminaren über die sowjetische Avantgarde („Geste, Bild, Gestalt“; „Die rhythmische Trommel“) mit bewegungsrhythmischen Praktiken in Kino, Tanz und Theater beschäftigt. Außerdem hat sie  in mehreren Vorträgen (European Network of Cinema and Media Studies/NECS), Institut National de l’Histoire de l’Art Paris, Zentrum für Literatur und Kulturforschung Berlin, City University of New York) die Vermittlungen zwischen archaischen und modernen Denkformen in der Ästhetik der sowjetischen Avantgarde thematisiert.

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E-Mail evogman@zedat.fu-berlin.de