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Ekaterina Tewes

Ekaterina Tewes verfasst die Studie „’Projektionismus’ und rhythmische Organisation in Kunst, Theater und Arbeitswissenschaft“. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Analyse des weitgehend unerforschten künstlerisch-theoretischen Nachlasses von Solomon Nikritin. Es geht dabei insbesondere um die Untersuchung des theoretischen Konzepts des Projektionismus, den Nikritin als eine transdisziplinäre ästhetisch-epistemische Methode der Kunst- und Kulturproduktion in Moskau der frühen 1920er Jahre entwickelte. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich Ekaterina Tewes mit Kunst- und Mediengeschichte der optischen Projektion, den wissensgeschichtlichen, technikphilosophischen und medienanthropologischen Fragestellungen, die für die sowjetische Avantgarde sowie Kunst und Kultur der 1920er Jahre von entscheidender Bedeutung waren.

Ekaterina Tewes studierte Filmwissenschaft, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitete seit mehreren Jahren in projektbezogenen Strukturen für Kunst- und Kulturinstitutionen, insbesondere in den Bereichen Film und zeitgenössischer Tanz. Im Jahr 2014 transkribierte und erforschte sie gemeinsam mit Elena Vogman die bislang unveröffentlichten Collagen und Tagebücher von Sergej Ėjzenštejn im Auftrag vom Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. 2015-2016 war sie Kollegiatin am Graduiertenkolleg „Das Wissen der Künste“ an der Universität der Künste Berlin.

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